Lahn zwischen Wolfshausen und Bellnhausen

Die Fischereigrenze des VSA Gießen beginnt vom Graben bei Wolfshausen und endet bei den Fischsteinen unterhalb der Bellnhäuser Brücke. In diesem Abschnitt trifft man neben Aal, Barbe, Barsch, Hecht, Karpfen und Weißfischen insbesondere die Bachforelle und die Äsche an.

Circa 1 Km unterhalb von Roth in Richtung Bellnhausen liegt am Waldesrand eingebettet von Wiesen und Feldern der Röthgener Pfuhl. Ein Stück Altarm der Lahn der jetzt einen kleinen See bildet und im Eigentum des VSA Gießen ist.

Dieses Gewässer ist mit Karpfen, Hecht, Aal, Weißfischen und Schleien besetzt.

In Unmittelbarer Nähe des Röthgener Pfuhl befindet sich auch die Anglerschutzhütte des VSA Gießen. Diese Schutzhütte dient den Vereinsmitgliedern als Unterschlupf, wenn jemand mal länger als einen Tag an den dortigen Gewässern angeln will.

Ein Paar hundert Meter vor Bellnhausen befindet sich die Altlahn. Ein Gewässer das in einem Naturschutzgebiet liegt. Doch auch hier ist das Angeln unter bestimmten Bedingungen zugelassen.

Mit Ausnahme der Lahn, stehen alle anderen Gewässer in diesem Abschnitt nur Vereinsmitgliedern zur Verfügung.

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FANGBESTIMMUNGENfür die Strecke der Lahn zwischen Wolfshausen und Bellnhausen

I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

1.Jeder Inhaber eines Fischerei-Erlaubnisscheines ist nur selbst zur Ausübung der Angel­fischerei berechtigt und für dessen waidgerechte Ausführung verantwortlich. Er hat sich vor dem Angeln über diese Fangbestimmungen und die Gewässergrenzen zu informie­ren. Das Befischen der Altlahn bei Bellnhausen und des Röthger Pfuhls ist für Gastscheininhaber nicht erlaubt.

2. Beim Ausüben der Angelfischerei sind neben waidgerechter Ausrüstung der gültige staatliche Jahres-Fischereischein sowie diese Gastkarte mitzuführen und bei Kontrollen ohne Widerspruch vorzuzeigen.

Den Kontrollpersonen sind außerdem nach Aufforderung auch die Angelgeräte und die Fänge vorzuzeigen. Außer den staatlichen Fischereiaufsehern haben vom Verein bestellte Kontrollpersonen sowie alle Vereinsmitglieder des VSA Gießen das Recht zu kontrollieren. Verstöße gegen die Fang­bestimmungen führen zum sofortigen Entzug der Fangerlaubnis und werden strafrecht­lich verfolgt.

3. Das Befahren von Wiesen und Äckern mit Motorfahrzeugen sowie das Abstellen von Motorfahrzeugen im Uferbereich der Gewässerstrecke ist nicht erlaubt. Ansonsten gilt die Straßenverkehrsordnung.

4. Das Angeln erfolgt auf eigene Gefahr. Der VSA Gießen übernimmt keine Haftung.

II. FISCHEREILICHE BESTIMMUNGEN

1. Für die Angelfischerei gelten das Hessische Fischereigesetz sowie die Landesfischerei­verordnung von Hessen in der jeweils gültigen Fassung.

2. Schonzeiten und Mindestmaße aus der gültigen Landesfischereiverordnung:

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Das Mindestmaß wird von der Spitze des Kopfes bis zum Ende der Schwanzflosse gemessen.

Untermaßige sowie der Schonzeit oder dem Fangverbot unterliegende Fische sind sofort vorsichtig vom Haken zu lösen und in das Gewässer zurückzusetzen.

Untermaßige sowie der Schonzeit oder dem Fangverbot unterliegende Fische sind sofort vorsichtig vom Haken zu lösen und in das Gewässer zurückzusetzen. 3. Erlaubt ist das Fischen mit zwei Handangeln, jedoch nur mit einer der beiden auf Raub­fisch (entweder mit totem Köderfisch oder mit Kunstköder). Ausgelegte Angeln müssen auch bei Benutzung von Rutenablagen so platziert sein, daß sie ständig beaufsichtigt werden können und ein sofortiges Eingreifen ermöglichen. Beim Angeln auf Friedfische dürfen nur Einzelhaken verwendet werden.

4. Die Verwendung von Setzkeschern und das Hältern ist nach § 8 der Landesfischereiordnung verboten! Gefangene maßige Fische sind sofort zu betäuben, abzustechen (Herzstich!) und einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.

5. Fangbeschränkung:

eder Angler darf pro Tag
3 Forellen, 1 Raubfisch (Hecht/Zander), 2 Karpfen, 1 Schleie und 10 Weißfische entnehmen.

6. Jeder Angler hat die beigefügte Fangkarte nach dem Ende des Angelns vollständig aus­zufüllen und unverzüglich an eine der Ausgabestellen zurückzugeben.

7. Das Angeln ist nur vom Ufer aus erlaubt (Ausnahme : Fliegenfischen mit Watausrüstung). Die Verwendung eines Bootes oder anderer Schwimmhilfsmittel ist grundsätzlich zum Zwecke des Angelns untersagt. Dies gilt auch für das Ausbringen von Ködern.

III. SONSTIGE BESTIMMUNGEN

Alle Angler sind verpflichtet, die Ufer zu schonen, brütende Vögel nicht zu stören und die Angelstelle wieder sauber zu verlassen.

Die Verwendung eines Schirmzeltes ohne Boden als Wetterschutz ist erlaubt.

Angler sind Naturschützer!